Erich Hader: Verwaltung am Limit

Veröffentlicht am 15.01.2018 in Ortsverein

Der Ruf nach Wiedereintritt der Kommune in eine Verwaltungsgemeinschaft ist in der Jahreshauptversammlung der SPD deutlich zu hören. Grund dafür ist die angespannte Personalsituation im Rathaus.

"Wäre Immenreuth in einer Verwaltungsgemeinschaft, könnten die Personalengpässe überwunden werden", führte der SPD-Fraktionssprecher im Gemeinderat, Erich Hader, am Samstag aus. Die gegenwärtige Situation sei für eine solche kleine Gemeinde nicht mehr tragbar. Aufgrund der vielfältigen Aufgaben, Anforderungen und Probleme müsste sie auch einen Juristen haben. "Über kurz oder lang wird daran kein Weg vorbeiführen", fasste Hader zusammen.

Zuvor hatte der Gemeinderat die brennende Personalsituation beschrieben. Ungeachtet des derzeitigen Krankenstandes von Bürgermeister Heinz Lorenz konnte der Geschäftsstellenleiter seit zwei Jahren nur sporadisch Dienst leisten. Dadurch fehlte eine Führungsperson, die den Rathauschef unterstützen hätte können. Dem Dienstherrenwechsel einer Angestellten folgte nun die Abwesenheit einer Mitarbeiterin durch Mutterschutz. Ein weiterer Krankenstand zwinge die Verwaltung in die Knie. Hader sprach deshalb Kämmerer Thomas Kaufmann seine große Anerkennung aus, den Dienstbetrieb durch inzwischen 500 angesammelte Überstunden aufrechterhalten zu haben.

Hoffnung schöpfte der Fraktionssprecher aus der zurzeit laufenden Ausschreibung einer Verwaltungsstelle. Qualifizierte Bewerbungen liegen vor, so Erich Hader. Ungeachtet dieses Lichtblicks sagte er: "Für mich steht fest, dass 2018 auf die Verwaltung und den zweiten Bürgermeister harte Zeiten zukommen werden."

 
 

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